Grundierung

Warum ist Grundierung wichtig?

Stark saugende oder sandende Untergründe können Farbe ungleichmäßig aufnehmen. Eine Grundierung reguliert die Saugfähigkeit und schafft eine stabile Oberfläche. Dadurch deckt der Endanstrich gleichmäßig und benötigt weniger Arbeitsgänge.

Arten von Grundierungen

Je nach Untergrund unterscheiden sich Haftgrund, Tiefgrund und Sperrgrund. Bei kritischen Flächen wie Nikotinflecken oder Wasserverfärbungen verhindert Sperrgrund ein Durchschlagen. Tiefgrund stabilisiert sandende Putze.

  • Tiefgrund für poröse oder kreidende Wände
  • Haftgrund für glatte Flächen
  • Sperrgrund gegen Flecken & Verfärbungen

Spachtelarbeiten

Anwendung in der Praxis

Vor der Grundierung wird die Oberfläche gereinigt und lose Farbe entfernt. Die Grundierung wird gleichmäßig aufgetragen und muss vollständig trocknen, bevor der Endanstrich erfolgt. Je nach Saugfähigkeit kann ein zweiter Auftrag sinnvoll sein.

  • Untergrund reinigen & prüfen
  • Grundierung gleichmäßig auftragen
  • Komplette Trocknung abwarten

Schleifarbeiten

Tipps für ein optimales Ergebnis

Die richtige Auswahl hängt vom Untergrund ab. Frischer Putz benötigt Tiefgrund, glatte Flächen Haftgrund. In Problemzonen wie Küchen oder Raucherhaushalten sorgt Sperrgrund für stabile Deckkraft.

  • Produkt immer auf Untergrund abstimmen
  • Bei stark saugenden Wänden doppelt grundieren
  • Vor dem Anstrich vollständig trocknen lassen

Vorbereitung

FAQ – Häufige Fragen

Wann brauche ich Grundierung?

Bei saugenden, sandenden oder fleckigen Untergründen. Sie sorgt für Haftung und gleichmäßige Farbaufnahme.

Kann man ohne Grundierung streichen?

Ja, aber das Ergebnis kann streifig wirken oder mehr Anstriche benötigen – Grundierung verbessert das Ergebnis deutlich.

Wie lange muss Grundierung trocknen?

Je nach Produkt mehrere Stunden. Erst weiterarbeiten, wenn die Fläche komplett trocken ist.



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